"Körperverletzung in S-Bahn

Bundespolizei ermittelt"

// IN KÜRZE
Bei einer körperlichen Auseinandersetzung in der S-Bahn zwischen vier Männern aus Algerien und Russland sollen die algerischen Männer aufdringlich nach den Handynummern von zwei Frauen gefragt haben. Die Situation eskalierte, als die russischen Männer einschritten und es zu verbalen Streitigkeiten kam, die in eine Schlägerei mündeten. Einer der algerischen Täter soll dabei verletzt worden sein. Die Polizei ermittelt weiterhin und bittet um Zeugenhinweise.

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Nach den neuesten Ermittlungen kam es am 22.05.2024 um 00:30 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen vier Personen in der S5 Richtung Hammerbrook. Nach Angaben der Polizei sollen sich zwei algerische Männer im Alter von 23 und 33 Jahren neben zwei Frauen gesetzt haben und diese nach ihren Handynummern gefragt haben. Als die Frauen verneinten, sollen die Männer in aufdringlicher Weise weiter nachgefragt haben.

Zwei russische Staatsangehörige (19 Jahre) bemerkten dies und stellten sich schützend vor die Frauen, was zu verbalen Streitigkeiten und schließlich zu einer Schlägerei führte. Dabei versuchte einer der algerischen Männer mit einer Bierflasche auf die beiden Russen einzuschlagen, was jedoch abgewehrt werden konnte. Es kam zu wechselseitigen Schlägen und Tritten.

Die S-Bahn wurde am Bahnhof Hammerbrook angehalten und die alarmierte Bundespolizei traf alle Beteiligten vor Ort an und nahm die Tatverdächtigen vorläufig fest. Einer der Russen wurde vom Rettungsdienst vor Ort behandelt, ein Transport ins Krankenhaus war nicht notwendig. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden alle Personen entlassen. Die Videodaten der betroffenen S-Bahn wurden gesichert.

Bundespolizeistreife im Hauptbahnhof (Symbolbild, © Bundespolizei)

Gegen die Tatbeteiligten wurden Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden durch den Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.


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