"Erfolgreiche Zusammenarbeit

Allianz sicherer Hauptbahnhof zieht positives Resümee und plant weitere Maßnahmen"

// IN KÜRZE
Ein Jahr nach Gründung der "Allianz sicherer Hauptbahnhof" ziehen die beteiligten Behörden eine positive Bilanz und verkünden die enge Zusammenarbeit mit einem weiteren Partner. Die Staatsanwaltschaft Hamburg plant zudem den Aufbau von Sonderdezernaten für den Hauptbahnhof, um die Strafverfolgung von Wiederholungstätern zu verbessern. Auch ein Alkoholkonsumverbot tritt in Kraft.

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Fahrzeug der Hochbahn-Wache (Symbolbild)

Ein Jahr nach Gründung der Allianz sicherer Hauptbahnhof haben Innensenator Andy Grote, Polizeipräsident Falk Schnabel, Bundespolizeipräsident Michael Schuol, Geschäftsführer Arndt Malyska von der Hamburger Hochbahn-Wache und Christian Huppertz, Leiter des Regionalbereichs der DB Sicherheit, am Dienstag eine erfolgreiche Bilanz ihrer Kooperation gezogen. Neben der Einführung eines Alkoholkonsumverbots wurde auch die enge Zusammenarbeit mit einem weiteren Partner bekannt gegeben.

Symbolbild: Hauptbahnhof von der Kirchenallee her gesehen

Die Staatsanwaltschaft Hamburg unter Leitung des Generalstaatsanwalts Dr. Jörg Fröhlich plant auf Initiative des Hamburger Generalstaatsanwalts den Aufbau von Sonderdezernaten für den Hauptbahnhof. Ziel ist es, eine effektivere Strafverfolgung von Wiederholungstätern zu gewährleisten, bei denen bisher keine Haftgründe vorlagen. Im Vergleich zum restlichen Hamburger Stadtgebiet werden im Bereich rund um den Hauptbahnhof deutlich mehr Fälle von Wiederholungstätern aufgeklärt. Die Sonderdezernate sollen spätestens im Sommer ihre Arbeit aufnehmen.

Aufgrund einer Vielzahl an Straftaten unter Alkoholeinfluss wurde am 1. April 2024 ein Alkoholkonsumverbot eingeführt, welches ab sofort auf den Flächen Hachmannplatz und Heidi-Kabel-Platz gilt. Das Mitführen und der Verzehr alkoholischer Getränke sind dort untersagt. Bei Erstverstoß droht ein Bußgeld von 40 Euro, bei wiederholtem Verstoß kann das Bußgeld auf bis zu 200 Euro erhöht werden. Auch die Deutsche Bahn hat ihre Hausrechtsregelungen verschärft, so dass auf ihren Flächen (außer in gastronomischen Einrichtungen) kein Alkohol konsumiert werden darf. Das Mitführen von verschlossenen alkoholischen Getränken, beispielsweise auf dem Rückweg vom Einkaufen, bleibt weiterhin erlaubt.


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