Schiffsunfall im Hamburger Hafen

Schiffsführer vermisst, Rettungseinsatz bleibt vorerst erfolglos

// IN KÜRZE
Am 07.02.2024 kam es im Hamburger Hafen zu einem Schiffsunfall zwischen einem Festmacherboot und einem Schubverband. Das Festmacherboot sank dabei und der Schiffsführer gilt seitdem als vermisst. Die Ermittlungen deuten darauf hin, dass das Festmacherboot aus ungeklärten Gründen mit dem Schubverband kollidierte. Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen konnte das Boot in mehreren Metern Tiefe des Köhlbrands gefunden werden, der Schiffsführer bleibt jedoch weiterhin vermisst.

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Unfallzeit: 07.02.2024, 18:03 Uhr
Unfallort: Hamburger Hafen, Köhlbrand - Höhe Anleger Neuhof

Am 07.02.2024 um 18:03 Uhr kam es im Hamburger Hafen, genauer gesagt im Köhlbrand auf Höhe des Anlegers Neuhof, zu einem tragischen Schiffsunfall. Ein Festmacherboot kollidierte aus bisher ungeklärter Ursache mit einem Schubverband und sank daraufhin innerhalb kurzer Zeit. Dabei geriet der Schiffsführer des Festmacherbootes in den Fluten des Hafens in Gefahr und gilt seitdem als vermisst.

Hafenstreifenboot der Hamburger Wasserschutzpolizei

Die alarmierten Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr führten umgehend weitreichende Suchmaßnahmen durch, jedoch blieb die Suche nach dem Vermissten trotz des Einsatzes von Tauchern der Feuerwehr Hamburg zunächst erfolglos. Die Bergung des gesunkenen Festmacherbootes wurde schließlich am nächsten Morgen von einem spezialisierten Unternehmen durchgeführt.

Im Zuge der weiteren Suche konnten die Einsatzkräfte einen männlichen Leichnam auffinden, welcher zur Identifizierung ins Institut für Rechtsmedizin gebracht wurde. Die Ermittlungen zum Unfallhergang werden nun von der Hamburger Wasserschutzpolizei (WSPK 1) in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Landeskriminalamt für Todesermittlungen (LKA 414) geführt.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen oder sonstige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Hinweistelefon der Polizei unter 040 4286 56789 oder bei einer Polizeidienststelle zu melden. Die Ermittlungen dauern an.


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