"Verkehrskontrollen in Hamburg

Polizei zieht Bilanz für Januar 2024"

// IN KÜRZE
Zusammenfassung: Im Januar 2024 wurden im Hamburger Stadtgebiet über 2.600 Kontrollen im Rahmen der Konzeption "Mobil. Aber sicher!" durchgeführt. Dabei lag der Fokus auf verbotswidrigem Wenden, fehlerhaftem Abbiegen und Verstößen gegen Vorfahrtsregelungen. Insgesamt wurden 5.422 Personen und 6.766 Fahrzeuge überprüft. Diese Maßnahmen wurden ergriffen, um die Hauptunfallursachen in Hamburg, wie Unfälle nach falschen Abbiegevorgängen, Wendemanövern und Vorfahrtsverletzungen, zu reduzieren. Obwohl es sich meist um kleinere Blechschäden handelt, kam es auch zu Unfällen mit verletzten Personen. Daher bleibt die Überwachung des Straßenverkehrs eine wichtige Aufgabe für die Polizei.

| Quelle:

Zeiten: Januar 2024
Orte: Hamburger Stadtgebiet

Polizist beobachtet den Verkehr (Symbolfoto: Polizei Mettmann)

Im Hamburger Stadtgebiet fanden im Januar dieses Jahres verstärkt Verkehrskontrollen unter dem Motto "Mobil. Aber sicher!" statt. Schwerpunkt der Kontrollen waren verbotswidriges Wenden, fehlerhaftes Abbiegen und Verstöße im Zusammenhang mit Vorfahrt und Vorrang. Insgesamt wurden dabei 2.600 Polizeibeamte eingesetzt und 5.422 Personen sowie 6.766 Fahrzeuge überprüft.

Leider gehören Unfälle aufgrund von fehlerhaften Abbiegevorgängen, Wendemanövern und Verstößen gegen Vorfahrtsregelungen immer noch zu den häufigsten Unfallursachen auf Hamburger Straßen. Dabei kam es nicht nur zu Sachschäden, sondern auch zu Unfällen mit verletzten Personen, insbesondere bei ungeschützten Verkehrsteilnehmern.

Symbolfoto: Parkende Autos

Bei den Kontrollen wurden zahlreiche Verstöße festgestellt, darunter 16 Fälle von Fahren unter Drogeneinfluss, 18 Fälle von Fahren unter Alkoholeinfluss und 55 Fälle von Fahren ohne Fahrerlaubnis. Auch im ruhenden Verkehr gab es 11.949 Verstöße, 1.233 Mal wurde verbotswidrig gewendet oder abgebogen, 327 Mal wurde eine rote Ampel missachtet, 278 Mal wurde das Handy während der Fahrt genutzt, 315 Geschwindigkeitsverstöße wurden registriert, 25 Mal wurde unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder Medikamenten gefahren, 104 Mal wurde die Anschnallpflicht missachtet, 23 Kinder waren nicht ordnungsgemäß gesichert und 18 Mal wurde ein Gehweg befahren.

Auch bei Radfahrern wurden zahlreiche Verstöße festgestellt, darunter 174 Fälle von Missachtung roter Ampeln, 30 Fälle von Handynutzung während der Fahrt, 2 Fälle von verbotswidrigem Wenden oder Abbiegen, 171 Fälle von Nutzung der falschen Radwegseite (sogenannte Geisterradler) und 77 Fälle von Fahren auf dem Gehweg.

Symbolbild: E-Scooter auf St. Pauli

Bei E-Scooter-Nutzern wurden insgesamt 1 Straftat (Fahren unter Alkoholeinfluss) und 2 Ordnungswidrigkeiten (Missachtung roter Ampel und Fahren ohne Fahrerlaubnis) festgestellt. Zudem gab es 4 Fälle von verbotswidriger Handynutzung, 62 Fälle von unerlaubtem Abstellen des E-Scooters, 20 Fälle von Nutzung der falschen Radwegseite und 5 Fälle von gemeinsamer Nutzung eines E-Scooters.

Auch Fußgänger waren bei den Kontrollen betroffen, insgesamt gab es 7 Fälle von Missachtung roter Ampeln.


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