Weniger Drogen, aber alarmierender Anstieg beim Medienkonsum!
| Quelle: GRÜNE Bürgerschaftsfraktion
Die Sozialbehörde hat heute auf der Landespressekonferenz die Ergebnisse der SCHULBUS-Studie 2024/25 präsentiert. Diese Studie erhebt regelmäßig repräsentative Daten zum Konsum von Suchtmitteln bei Hamburger Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren.
Erfreulicherweise zeigt die Studie, dass der Konsum von Drogen, Alkohol und Tabak bei Jugendlichen weiterhin rückläufig ist. Doch gleichzeitig alarmiert der gravierende Anstieg des Medienkonsums, der infolge der Corona-Pandemie stark angestiegen ist. Angesichts dieser Entwicklungen fordert die Grüne Fraktion, den Konsum digitaler Inhalte verstärkt zu beobachten und das Thema in der politischen Agenda nach oben zu priorisieren.
Linus Görg, gesundheitspolitischer Sprecher der Grünen Fraktion Hamburg, kommentiert die Ergebnisse: "Die aktuelle SCHULBUS-Studie liefert eine erfreuliche Nachricht: Hamburgs Jugendliche konsumieren immer weniger Alkohol, Drogen und Tabak. Das ist eine positive Entwicklung, die zeigt, dass unsere Präventionsarbeit Früchte trägt und langfristig die Gesundheit junger Menschen in unserer Stadt stärkt. Besonders auffällig ist zudem, dass immer mehr Jugendliche noch nie Drogen probiert haben."
Diese Ergebnisse widerlegten deutlich die Sorgen vieler Kritiker der Teilliberalisierung von Cannabis. "Entgegen ihren Behauptungen hat der Cannabiskonsum unter Jugendlichen nicht zugenommen. Das ist ein starkes Zeichen für eine moderne und verantwortungsvolle Drogenpolitik, die wir natürlich weiterhin aufmerksam begleiten und anpassen werden", so Görg weiter.
Dennoch weist die Studie auch klare Handlungsfelder auf: Der Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen ist in Zeiten von TikTok und Co. besorgniserregend gestiegen. "Wir sehen hier eine Zunahme problematischer Nutzung, die soziale und psychische Probleme verstärken kann", warnt Görg. Dies könnte auch eine Nachwirkung der Corona-Pandemie sein, in der die intensive Nutzung digitaler Geräte durch die Lockdowns zur Normalität wurde.
"Wir müssen jetzt zügig das im Koalitionsvertrag vereinbarte Handlungskonzept auf den Weg bringen", fordert der gesundheitspolitische Sprecher abschließend.
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