Schulen unter Druck

Lehrkräftemangel größte Herausforderung laut #NDRfragt-Umfrage

// IN KÜRZE
Eine neue #NDRfragt-Umfrage zeigt, dass der Lehrkräftemangel an Schulen in Norddeutschland als größtes Problem angesehen wird. 89 Prozent der Teilnehmenden bewerten ihn als großes oder sehr großes Problem. Die Umfrageergebnisse werden am Mittwoch im ARD-Mittagsmagazin vorgestellt. Die Umfrage ist nicht repräsentativ, gibt aber Einblicke in die Sorgen der Norddeutschen. Über 17.000 Menschen haben sich beteiligt. Die Befragten erwarten auch Mängel im Basiswissen wie Lesen, Schreiben und Rechnen.

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Schulen stehen vor zahlreichen Herausforderungen, darunter Lernrückstände durch Corona, Mobbing und Digitalisierung. Doch laut der neuesten #NDRfragt-Umfrage sehen die Teilnehmenden das größte Problem im Lehrkräftemangel - 89 Prozent bewerten ihn als großes oder sehr großes Problem. Am Mittwoch werden diese Ergebnisse erstmals im ARD-Mittagsmagazin präsentiert.

Die Umfrageergebnisse von #NDRfragt sind nicht repräsentativ, geben aber einen Einblick in die Themen, die die Norddeutschen bewegen. Die Angaben werden nach den statistischen Merkmalen Schulabschluss, Alter, Geschlecht und Bundesland gewichtet, um Verzerrungen auszugleichen. Insgesamt haben sich 17.300 Norddeutsche vom 3. bis zum 10. Januar an der Umfrage beteiligt.

Es wird erwartet, dass es Mängel im Basiswissen gibt, insbesondere in den Bereichen Lesen, Schreiben und Rechnen. Fast alle befragten Lehrerinnen und Lehrer (94%) empfinden ihre Arbeitsbelastung als "eher hoch" oder "sehr hoch". Eine Entlastung könnten kleinere Klassen bringen, sagen fast zwei Drittel der befragten Lehrkräfte (64%).

Um den Lehrplan zu bewältigen, plädieren über die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Umfrage für die Einstellung von mehr Lehrkräften (58%). Nur etwa jeder Fünfte (22%) glaubt, dass das Pensum mit dem vorhandenen Lehrpersonal geschafft werden kann. Gut ein Drittel der Befragten, die eine Verbindung zur Schule haben, befürchtet Mängel im Basiswissen: Lesen, Schreiben, Rechnen (34%).

Um neue Lehrkräfte zu gewinnen, nennen die Befragten am häufigsten den erleichterten Einstieg von Quereinsteigern (26%). Die befragten Lehrerinnen und Lehrer hingegen sehen bessere Arbeitsbedingungen als entscheidenden Faktor (50%), um mehr Personal anzuziehen. Quereinsteiger spielen kaum eine Rolle (11%).

Fast zwei Drittel aller Befragten finden, dass in den Schulen "eher zu wenig" oder "viel zu wenig" Wissen und Bildung vermittelt wird (62%). Diese Ergebnisse sind Teil der Umfrage "Schule ohne Lehrer?". Weitere Ergebnisse sind unter NDR.de/NDRfragt zu finden. #NDRfragt


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