Alarmierende Zahlen der Techniker Krankenkasse

Pflegekräfte in Hamburg besonders häufig krankgeschrieben

// IN KÜRZE
Eine Sonderauswertung der Techniker Krankenkasse zeigt, dass Pflegefachpersonen in Hamburg im Jahr 2024 mit durchschnittlich 27,9 Tagen Krankheitsausfall deutlich öfter krankgeschrieben sind als andere Erwerbstätige (19 Tage). Hauptursachen sind psychische Erkrankungen und Atemwegserkrankungen, gefolgt von Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems. Maren Puttfarcken, Leiterin der TK-Landesvertretung Hamburg, betont, dass dieser Trend seit Jahren zu beobachten ist und auf die hohen Belastungen in der Pflege hinweist.

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Hamburg, 12. Mai 2025. Pflegefachpersonen in Hamburg sind signifikant häufiger krankgeschrieben als Beschäftigte in anderen Berufsgruppen. Eine aktuelle Sonderauswertung der Techniker Krankenkasse (TK) legt diese besorgniserregende Tatsache offen.

Im Jahr 2024 betrug die durchschnittliche Krankheitsdauer von Pflegekräften in der Hansestadt annähernd 28 Tage (konkret 27,9 Tage). Dies stellt eine Differenz von rund neun Tagen zu den insgesamt TK-versicherten Erwerbspersonen dar, die im Durchschnitt nur 19 Tage krankheitsbedingt ausfielen.

Hauptursachen für die häufigen Krankschreibungen sind vor allem psychische Erkrankungen und Atemwegserkrankungen, die jeweils etwa 5,7 Tage in Anspruch nahmen. An dritter Stelle stehen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems, deren Ausfallzeit ungefähr 4,9 Tage beträgt. Eine bundesweite Auswertung der Fehlzeiten bestätigt diese Trends.

"Wir beobachten seit Jahren, dass Pflegekräfte länger krank sind als andere Berufsgruppen", erklärt Maren Puttfarcken, Leiterin der TK-Landesvertretung Hamburg. Bereits in den Jahren zuvor verzeichneten Hamburger Pflegekräfte eine durchschnittliche Abwesenheit von rund 30 Tagen (29,9 Tage im Jahr 2023 und 27,4 Tage im Jahr 2022) aufgrund von Krankheit.

Die Ursache für diese alarmierenden Krankheitszahlen sieht Puttfarcken in der überdurchschnittlichen Arbeitsbelastung. "Sowohl in Krankenhäusern als auch in Pflegeheimen und in der ambulanten Betreuung fehlt es zunehmend an Fachkräften." Dies betrifft nicht nur den Nachwuchs, sondern auch bereits erfahrende Pflegekräfte.

In diesem Kontext betont Puttfarcken: "In den kommenden Jahren wird es eine der Hauptaufgaben der Gesundheitspolitik sein, die Fachkräfte insbesondere im Pflegebereich zu stärken, zu entlasten und in ihrem Beruf zu halten." Die Dringlichkeit dieser Maßnahmen könnte nicht größer sein, denn die Situation im Pflegesektor erfordert sofortige Aufmerksamkeit und Handlung.


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