"Hamburg erlebt Anstieg von Straftaten

Aber trotzdem sicherer!"

// IN KÜRZE
Die Polizei Hamburg verzeichnet für das Jahr 2023 einen Anstieg der erfassten Delikte um 10,9 Prozent auf insgesamt 234.241. Besonders im Bezirk Hamburg-Mitte mit den Stadtteilen St. Georg und St. Pauli ist die Zahl der Straftaten deutlich gestiegen. In anderen Hamburger Bezirken bleibt die Lage weitgehend unauffällig. Im Langzeitvergleich wird die Stadt trotz des hohen Bevölkerungswachstums immer sicherer. Auffällig ist der hohe Anstieg von Kontrolldelikten rund um den Hauptbahnhof. Jede vierte Straftat in Hamburg fällt mittlerweile in diese Kategorie. Auch die Zahl der Körperverletzungen, beeinflusst von bestimmten Szenen, ist um 8,6 Prozent gestiegen.

| Quelle:

Nach einem pandemie-beeinflussten Vorjahr verzeichnet die Polizei Hamburg für 2023 einen Anstieg der erfassten Delikte um 10,9 Prozent auf insgesamt 234.241 Fälle. Besonders auffällig ist dabei der Bezirk Hamburg-Mitte mit den Stadtteilen St. Georg und St. Pauli, wo die Zahl der Straftaten deutlich zugenommen hat. In den übrigen Hamburger Bezirken hingegen bleibt die Lage weitgehend unauffällig. Trotz des hohen Bevölkerungswachstums wird die Stadt im Langzeitvergleich kontinuierlich immer sicherer. Im Vergleich zur Bevölkerungsentwicklung wurden in Hamburg abgesehen von den Jahren der Corona-Pandemie nur in 2018 und 2019 weniger Straftaten pro 100.000 Einwohner registriert.

Symbolbild: Hauptbahnhof von der Kirchenallee her gesehen

Hier sind die wesentlichen Ergebnisse: ein hoher Anstieg bei Kontrolldelikten rund um den Hauptbahnhof, wobei mittlerweile jede vierte Straftat in Hamburg ein Kontrolldelikt ist; ein Anstieg der (szene-internen) Gewaltkriminalität in St. Georg und St. Pauli; ein neuer Höchststand bei Verfahren gegen die organisierte Drogenkriminalität; die Zahl der Wohnungseinbrüche liegt trotz eines Anstiegs immer noch unter dem Niveau vor der Pandemie; eine deutliche Zunahme von Ladendiebstählen und Tankbetrug durch Täter in prekären Lebenslagen; sowie eine Aufklärungsquote, die so hoch ist wie seit über 25 Jahren nicht mehr.

Andy Grote (Foto: © Senatskanzlei)

Am heutigen Donnerstag (8. Februar) haben Hamburgs Innensenator Andy Grote, Polizeipräsident Falk Schnabel und der Leiter des Landeskriminalamtes Jan Hieber die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2023 vorgestellt. Nach den pandemiegeprägten Vorjahren und den damit verbundenen Einschränkungen bis einschließlich April 2022 verzeichnete die Polizei einen Anstieg der erfassten Delikte auf insgesamt 234.241 Fälle (+10,9 Prozent). Gleichzeitig erreichte die Aufklärungsquote mit 48,2 Prozent den höchsten Stand seit 1997.

Während Hamburg mit der Kriminalstatistik 2022 noch punktgenau auf dem Niveau von 2019 lag, stiegen die Zahlen bundesweit bereits im letzten Jahr um 3,5 Prozent im Vergleich zum Vor-Pandemie-Jahr. Dieser Trend setzt sich nun auch in Hamburg fort.


Automatisch generierte Meldung (KI). | Originalmeldung aufrufen

Mehr von Polizei Hamburg



Deutscher Staatsangehöriger auf dem Weg nach Istanbul verhaftet

Ein 26-jähriger deutscher Staatsangehöriger wurde bei einer Ausreisekontrolle am Hamburger Flughafen von der Bundespolizei festgenommen. Er wurde per Haftbefehl gesucht, da er eine Geldstrafe wegen Urkundenfälschung und dem Führen eines nicht versicherten Fahrzeugs nicht gezahlt hatte. Nachdem er die geforderte Summe von 986 Euro bezahlt hatte, konnte er seine Reise nach Istanbul fortsetzen.