21.04.2026 11:15

Polizei Hamburg zieht Bilanz: Über 14.000 Geschwindigkeitsverstöße im März

// IN KÜRZE

Im März 2026 führte die Polizei Hamburg umfassende Verkehrskontrollen durch, die sich auf ungeschützte Verkehrsteilnehmende konzentrierten. Dabei wurden 4.748 Fahrzeuge und 4.017 Personen überprüft, was zu über 14.000 festgestellten Geschwindigkeitsverstößen führte. Für April liegt der Fokus auf Zweirädern und deren Nutzenden.

21.04.2026 | Quelle : Polizei Hamburg  |  Original: Zur Originalmeldung

Polizei Hamburg zieht Bilanz: Über 14.000 Geschwindigkeitsverstöße im März © MAS

Die Polizei Hamburg hat im Rahmen der Verkehrssicherheitsinitiative "Mobil. Aber sicher!" im März 2026 umfangreiche Kontrollen durchgeführt, die sich auf ungeschützte Verkehrsteilnehmende konzentrierten. In diesem Zeitraum überprüften rund 2.550 Polizeibeamtinnen und -beamte insgesamt 4.748 Fahrzeuge sowie 4.017 Personen im Hamburger Stadtgebiet.

Die Bilanz der Kontrollen ist deutlich: Es wurden 39 Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und 11 wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss eingeleitet. Zudem kamen 15 Verfahren aufgrund von Drogenkonsum hinzu. Im Bereich der Ordnungswidrigkeiten stachen vor allem die 14.308 Verstöße im ruhenden Verkehr hervor, gefolgt von 14.056 Geschwindigkeitsübertretungen, was die Dringlichkeit der Verkehrssicherheitsmaßnahmen unterstreicht.

Zu den festgestellten Ordnungswidrigkeiten zählen auch 497 Fälle von verbotswidriger Handynutzung sowie 329 Verstöße gegen rote Ampeln. Besondere Aufmerksamkeit wurde auch auf E-Scooter-Nutzende gerichtet. Hier gab es unter anderem zwei Fälle von Fahren unter Alkoholeinfluss und zahlreiche Verstöße gegen die Verkehrsregeln, wie das Fahren auf Gehwegen oder das Mitfahren von zwei Personen auf einem E-Scooter.

Fahrradfahrende wurden ebenfalls kontrolliert, wobei 211 Mal die Missachtung roter Ampeln registriert wurde. Auch das Fahren auf Gehwegen und die Nutzung der falschen Radwegseite durch sogenannte "Geisterradler" stellten ein wiederkehrendes Problem dar. Zu Fuß Gehende mussten sich ebenfalls den Kontrollen stellen und es wurden 13 Verstöße gegen rote Ampeln festgestellt.

Zusätzlich zu den festgestellten Verstößen wurden 323 Mängelmeldungen ausgestellt, beispielsweise wegen nicht mitgeführter Papiere oder technischer Mängel an Fahrzeugen. Die Polizei ordnete in diesem Zusammenhang 69 Blutprobenentnahmen an, was die Ernsthaftigkeit der Kontrollen verdeutlicht. Im Rahmen der Präventionsarbeit wurden zudem fast 1.400 Bürgergespräche geführt, um auf die Wichtigkeit der Verkehrssicherheit hinzuweisen.

Für den Monat April kündigte die Polizei Hamburg an, dass der Fokus der Verkehrskontrollen auf allen Arten von Zweirädern und deren Nutzenden liegen wird. Die Nutzung von Fahrrädern, Pedelecs und Elektrokleinstfahrzeugen nimmt in der Hansestadt stetig zu, weshalb die Polizei weiterhin engagiert an der Erhöhung der Verkehrssicherheit arbeiten möchte.