01.09.2026 12:15
Schwerer Unfall in Hamburg-Bahrenfeld: Pkw rammt wartenden Fahrradfahrer// IN KÜRZE
In Hamburg-Bahrenfeld wurde ein 42-jähriger Fahrradfahrer am Montagabend bei einem Unfall schwer verletzt. Der Fahrer des Pkw, der zuvor einer Polizeikontrolle entkommen wollte, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und erfasste den wartenden Radfahrer auf einer Verkehrsinsel. Der Autofahrer wurde festgenommen und muss sich nun vor einem Haftrichter verantworten.
01.09.2026 | Quelle: Polizei Hamburg | Original: Zur Originalmeldung | Teilweise mit KI erstellt
Am Abend des 31. August 2026 ereignete sich in Hamburg-Bahrenfeld ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 42-jähriger Fahrradfahrer schwer verletzt wurde. Der Mann wartete auf einer Verkehrsinsel, als er von einem Pkw erfasst wurde, dessen Fahrer zuvor versucht hatte, sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen.
Nach Angaben der Polizei Schleswig-Holstein hatte eine Autofahrerin vier Personen gemeldet, die in ein als verdächtig eingestuften Fahrzeug stiegen. Diese meldete, dass die Männer möglicherweise berauscht seien. Der betreffende Audi Kombi fuhr anschließend in Richtung Hamburg, wo die Polizei den Wagen an der Anschlussstelle Hamburg-Schnelsen Nord entdeckte.
Der Fahrer des Audis reagierte nicht auf die Anhaltezeichen der Polizei und erhöhte stattdessen seine Geschwindigkeit. Bei der nächsten Abfahrt an der Anschlussstelle Hamburg-Volkspark verließ er die Autobahn und bog in die Schnackenburgallee ab. Die Polizeikräfte nahmen die Verfolgung auf, unterstützt von einem Polizeihubschrauber.
Im Kreuzungsbereich Bornkampsweg/Holstenkamp verlor der Fahrer offenbar die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Audi geriet ins Schleudern und überfuhr die Verkehrsinsel, auf der der 42-jährige Fahrradfahrer wartete. Der Zusammenstoß führte zu lebensgefährlichen Verletzungen des Radfahrers, der umgehend in ein Krankenhaus transportiert wurde.
Die ärztliche Versorgung stabilisierte den Zustand des 42-Jährigen, der bei dem Vorfall schwer verletzt wurde. Der 38-jährige Fahrer des Audi, ein polnischer Staatsangehöriger, blieb unverletzt und wurde von der Polizei vorläufig festgenommen. Es besteht der Verdacht, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln fuhr.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Fahrer in Untersuchungshaft genommen. Die Entscheidung über einen Haftbefehl steht noch aus. Der Audi Kombi wurde durch den Unfall stark beschädigt und ist nicht mehr fahrbereit. Die weiteren Ermittlungen werden von der Verkehrsdirektion Innenstadt/West übernommen.
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