13.08.2026 15:27

Mutmaßliche Einbrecherinnen in Hamburg-Eppendorf durch aufmerksamen Zeugen geschnappt

// IN KÜRZE

Dank eines aufmerksamen Zeugen konnten am Mittwochnachmittag in Hamburg-Eppendorf zwei Frauen vorläufig festgenommen werden, die im Verdacht stehen, mehrere Wohnungseinbrüche begangen zu haben. Die mutmaßlichen Täterinnen verletzten sich bei ihrem Fluchtversuch durch ein Fenster und wurden anschließend in Krankenhäuser transportiert.

13.08.2026 | Quelle: Polizei Hamburg  |  Original: Zur Originalmeldung  |  Teilweise mit KI erstellt

Am Mittwochnachmittag, dem 12. August 2026, gelang es den Polizeikräften in Hamburg-Eppendorf, zwei mutmaßliche Wohnungseinbrecherinnen festzunehmen. Der aufmerksame Zeuge, dessen schnelles Handeln entscheidend war, hatte zuvor verdächtige Geräusche im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in der Curschmannstraße wahrgenommen. Kurz darauf beobachtete er zwei Frauen, die das Gebäude hastig verließen.

Der Zeuge stellte an der Wohnungstür eines Anwohners Aufbruchsspuren fest, was seinen Verdacht erhärtete. Er folgte den Frauen und informierte gleichzeitig die Polizei über den Vorfall. Dank seiner schnellen Reaktion konnte die Polizei unverzüglich alarmiert werden.

Die Verdächtigen begaben sich anschließend in ein weiteres Mehrfamilienhaus in der Sudeckstraße. Dort wurden sie von den alarmierten Polizeibeamten des Polizeikommissariats 23 entdeckt. Bei dem Versuch, sich der Festnahme zu entziehen, flohen die beiden Frauen durch ein Fenster im ersten Obergeschoss des Treppenhauses und verletzten sich dabei.

Die Polizei nahm die 17- und 31-jährige Tatverdächtige aufgrund ihrer Flucht und der vorgefundenen Beweismittel vorläufig fest. Neben den Verletzungen wurden bei den Frauen auch Einbruchswerkzeuge sowie weitere Beweismittel sichergestellt, die auf ihre kriminellen Aktivitäten hindeuten.

Beide Frauen, deren vollständige Identitäten derzeit noch nicht abschließend geklärt sind, wurden nach den erforderlichen medizinischen Untersuchungen in ein Krankenhaus transportiert. Anschließend wurden sie in das Untersuchungsgefängnis überführt, wo sie sich im Laufe des Tages vor einem Haftrichter verantworten müssen.

Die Ermittlungen zu den mutmaßlichen Einbrüchen werden vom Landeskriminalamt für Spezielle Einbruchskriminalität (LKA 19/"Castle") geführt. Die beiden Frauen sind der Polizei bereits wegen ähnlicher Taten bekannt, was die Ermittlungen erschwert und gleichzeitig ihre kriminelle Vorgeschichte unterstreicht.