30.06.2026 10:30

Tödlicher Arbeitsunfall in Hamburg-Rotherbaum: 59-Jähriger von Radlader erfasst

// IN KÜRZE

Am Montagvormittag kam es in Hamburg-Rotherbaum zu einem tragischen Arbeitsunfall, bei dem ein 59-jähriger Mann tödliche Verletzungen erlitt. Er wurde auf einer Baustelle von einem Radlader erfasst, dessen Fahrer 54 Jahre alt ist. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache sind im Gange.

30.06.2026 | Quelle : Polizei Hamburg  |  Original: Zur Originalmeldung

In Hamburg-Rotherbaum ereignete sich am Montag, den 29. Juni 2026, ein tragischer Arbeitsunfall. Ein 59-jähriger Mann erlitt dabei tödliche Verletzungen, als er auf einer Baustelle in der Neuen Rabenstraße von einem Radlader erfasst wurde. Der Unfall geschah gegen 11:45 Uhr und zog sofort die Aufmerksamkeit von Rettungskräften und der Polizei auf sich.

Laut den bisherigen Ermittlungen der Fachdienststelle für Arbeitsunfälle im Landeskriminalamt (LKA 45) war der 59-Jährige zum Zeitpunkt des Unglücks mit Tätigkeiten auf der Baustelle beschäftigt. Der Radlader, der den Mann erfasste, wurde von einem 54-jährigen Mitarbeiter geführt. Über die genauen Umstände, die zu dem Vorfall führten, liegen derzeit noch keine Informationen vor.

Trotz der sofort eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen durch Ersthelfende und die anschließende medizinische Betreuung durch die Feuerwehr, konnte der Mann nicht gerettet werden und verstarb noch an der Unfallstelle. Die Umstände seines Todes werden nun von der Fachdienststelle für Todesermittlungen des LKA (LKA 414) untersucht.

Zusätzlich zur polizeilichen Ermittlung wurde das Kriseninterventionsteam (KIT) des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) vor Ort eingesetzt, um Zeuginnen und Zeugen sowie Ersthelfenden psychologische Unterstützung zu bieten. Solche traumatischen Ereignisse hinterlassen oft tiefe Spuren bei den Anwesenden, weshalb eine angemessene Betreuung in solchen Situationen von großer Bedeutung ist.

Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an, während die Behörden alle relevanten Informationen zusammentragen, um die genauen Abläufe zu klären. Die Polizei bittet die Öffentlichkeit um Geduld, bis weitere Details bekanntgegeben werden können.