27.04.2026 14:39
Zoll und Polizei entdecken 690 Kilo Kokain in Holzpellets – Firmeninhaber festgenommen// IN KÜRZE
In Hamburg haben Zoll und Polizei 690 Kilo Kokain mit einem Marktwert von über 14 Millionen Euro in einer Lieferung mit Holzpellets sichergestellt. Der Inhaber der Empfängerfirma, ein 34-jähriger Deutsch-Pole, wurde bereits festgenommen. Die Entdeckung erfolgte aufgrund einer Risikoanalyse des Zolls, die auffällige Container identifizierte.
27.04.2026 | Quelle : Polizei Hamburg | Original: Zur Originalmeldung
Einsatzkräfte der gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Hamburg haben in einer spektakulären Aktion 690 Kilo Kokain sichergestellt, das in einer Lieferung von Holzpellets aus Brasilien versteckt war. Der Wert der Drogen wird auf über 14 Millionen Euro geschätzt. Die Festnahme des 34-jährigen Inhabers der Empfängerfirma, eines Deutsch-Polen, erfolgte einen Tag nach der Entdeckung.
Die Polizei und der Zoll waren bereits Anfang April alarmiert worden, als eine Risikoanalyse des Zolls in der Containerprüfanlage Auffälligkeiten bei einem Container mit Holzpellets registrierte. Bei einer darauf folgenden Kontrolle wurde die heimliche Ladung enthüllt: Inmitten der Pellets fanden die Beamten insgesamt 690 Blöcke, die jeweils ein Kilogramm Kokain enthielten.
Nils Gärtner, Leiter des Zollfahndungsamtes Hamburg, erklärte die Bedeutung der Risikoanalyse im Kampf gegen den Kokainschmuggel: "Die Risikoanalyse des Zolls spielt eine entscheidende Rolle bei der Bekämpfung des Kokainschmuggels, um verdächtige Container aus der Masse an Handelswaren in den Seehäfen herauszufiltern." Dies habe in diesem Fall erfolgreich verhindert, dass große Mengen illegaler Drogen in den Umlauf gelangen.
Die Ermittlungen werden nun von der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Hamburg im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg weitergeführt. Die Festnahme des Verdächtigen zeigt, dass die Behörden entschlossen gegen den Drogenhandel vorgehen und illegale Aktivitäten im Transportwesen aufdecken.
Diese Aktion ist ein weiterer Beleg für die Effektivität der Zusammenarbeit zwischen Zoll und Polizei, die stets darauf abzielt, den Drogenhandel zu bekämpfen und die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Die Entdeckung verdeutlicht zudem die Herausforderungen, die mit dem internationalen Warenverkehr und dem Schmuggel von Drogen verbunden sind.
Die Behörden haben sich verpflichtet, auch in Zukunft ähnliche Aktionen durchzuführen, um das Wachstum und die Verbreitung illegaler Drogen zu unterbinden. Die Bevölkerung wird dazu aufgerufen, verdächtige Aktivitäten zu melden, um gemeinsam für mehr Sicherheit zu sorgen.
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