30.03.2026 17:48
Messerangriff auf 13-Jährigen in Hamburg: Zwei Jugendliche festgenommen// IN KÜRZE
Im Stadtteil Hamburg-Groß Flottbek wurde ein 13-jähriger Junge am Mittwochmittag bei einem Messerangriff schwer verletzt. Zwei 15-jährige Tatverdächtige konnten kurze Zeit später festgenommen werden. Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach weiteren Hintergründen der Tat.
30.03.2026 | Quelle : Polizei Hamburg | Original: Zur Originalmeldung
Am Mittwochnachmittag wurde ein 13-Jähriger im Hamburger Stadtteil Groß Flottbek Opfer eines gewaltsamen Angriffs. Der Junge wurde laut ersten Informationen der Polizei durch mehrere Messerstiche verletzt und musste in kritischem Zustand in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Mordkommission hat die Ermittlungen zu diesem versuchten Tötungsdelikt übernommen.
Die Tat ereignete sich gegen 13:51 Uhr am Osdorfer Weg in der Nähe des Ohlenkamps. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei wurde der 13-Jährige von mindestens einem Jugendlichen mit einem Messer angegriffen. Anschließend flohen die beiden Tatverdächtigen in unbekannte Richtung.
Umgehend wurden umfangreiche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet, an denen rund zwei Dutzend Funkstreifenwagen, ein Polizeihubschrauber sowie ein Diensthund beteiligt waren. Diese Maßnahmen führten schließlich zur Festnahme zweier 15-jähriger Jugendlicher, deren Nationalität als syrisch angegeben wurde. Die genauen Hintergründe der Tat sind bisher unklar.
Der verletzte Junge wurde unter Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus gebracht. Sein Gesundheitszustand ist laut den Ärzten als kritisch einzustufen, was auf die Schwere der Verletzungen hinweist. Die Polizei hat ein Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes (KIT) zur psychosozialen Akutbetreuung von Zeuginnen und Zeugen vor Ort geschickt.
Das Landeskriminalamt 123 (LKA 123) hat die ersten Ermittlungen am Tatort übernommen, welche nun in enger Abstimmung mit der Mordkommission und der Staatsanwaltschaft für Kapitaldelikte weitergeführt werden. Die Polizei hat bereits bestätigt, dass die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen der Tat und der Motive der Täter fortgesetzt werden.
Die Situation in Hamburg-Groß Flottbek wird weiterhin beobachtet, während die Ermittler nach weiteren Zeugen suchen, die Hinweise zur Tat geben können. In Anbetracht der Schwere des Vorfalls ist die Polizei um Aufklärung bemüht, um die Sicherheit in der Region zu gewährleisten.
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