26.03.2026 14:00
Drei Tatverdächtige nach Schusswaffen-Attacke in Hamburg-Schnelsen identifiziert// IN KÜRZE
Die Hamburger Polizei hat drei Männer identifiziert, die verdächtigt werden, an einer gefährlichen Körperverletzung mit einer Schusswaffe im Stadtteil Schnelsen beteiligt gewesen zu sein. Ein 46-Jähriger wurde am 18. März 2026 vor seinem Fahrzeug schwer verletzt. Die Ermittlungen dauern an.
26.03.2026 | Quelle : Polizei Hamburg | Original: Zur Originalmeldung
In Hamburg-Schnelsen wurde ein schwerer Vorfall mit einer Schusswaffe registriert, bei dem ein 46-Jähriger am 18. März 2026 gegen 00:30 Uhr angeschossen wurde. Die Polizei Hamburg, speziell das Landeskriminalamt 133, hat mittlerweile drei Männer identifiziert, die als Tatverdächtige gelten. Der Vorfall ereignete sich in der Holsteiner Chaussee, wo das Opfer vor seinem geparkten Fahrzeug verletzt wurde.
Die ersten Informationen des 46-Jährigen wiesen zunächst darauf hin, dass es sich um einen plötzlichen Übergriff handelte. Im Laufe der Ermittlungen stellte sich jedoch heraus, dass es vor der Schussabgabe anscheinend zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Opfer und mehreren Unbekannten gekommen war. Dies führte die Ermittler zu intensiveren Nachforschungen, die schließlich in der Identifikation der Tatverdächtigen mündeten.
Die drei Männer, im Alter von 30, 34 und 42 Jahren, haben türkische Staatsbürgerschaften. Sie wurden in der vergangenen Woche von den Ermittlern als verdächtig eingestuft, woraufhin die Staatsanwaltschaft beim zuständigen Amtsgericht Durchsuchungsbeschlüsse beantragte. Diese wurden umgehend genehmigt.
Am gestrigen Montagmorgen führten die Einsatzkräfte, unterstützt von Spezialeinsatzkräften, Durchsuchungen in zwei Wohnungen im Stadtteil Wilhelmsburg durch. Bei diesen Einsätzen konnten die beiden jüngeren Tatverdächtigen angetroffen werden. Außerdem wurde eine Schreckschusswaffe sichergestellt, die nun Teil der laufenden Ermittlungen ist.
Die beiden jüngeren Verdächtigen wurden nach erkennungsdienstlichen Behandlungen wieder entlassen. Der 42-Jährige befindet sich derzeit nicht in Gewahrsam. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft setzen ihre gemeinsamen Ermittlungen fort und prüfen auch mögliche weitere Beteiligte an dem Vorfall.
Die brutale Auseinandersetzung und der Einsatz einer Schusswaffe werfen ein Schlaglicht auf die Sicherheitslage im Stadtteil Schnelsen. Die Ermittler rufen die Bevölkerung zur Mithilfe auf und bitten um Hinweise, die zur Aufklärung des Vorfalls beitragen können. Anwohner und mögliche Zeugen sind aufgefordert, sich bei der Polizei zu melden.
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