06.03.2026 12:21

Betrunkener Autofahrer verursacht Kettenreaktion in Hamburg-Wilhelmsburg

// IN KÜRZE

Ein 61-jähriger Mann aus Polen hat am Abend des 5. März 2026 in Hamburg-Wilhelmsburg mehrere Verkehrsunfälle verursacht und ist anschließend geflüchtet. Der Fahrer war mutmaßlich alkoholisiert und wurde nach einer umfangreichen Fahndung vorläufig festgenommen. Bei den Unfällen wurden mehrere Personen verletzt.

06.03.2026 | Quelle : Polizei Hamburg  |  Original: Zur Originalmeldung

Am Abend des 5. März 2026 hat ein 61-jähriger Pole in Hamburg-Wilhelmsburg für Chaos im Straßenverkehr gesorgt. Der Mann, der mutmaßlich unter dem Einfluss von Alkohol stand, verursachte innerhalb von nur wenigen Minuten mehrere Verkehrsunfälle und flüchtete anschließend von den Unfallorten. Die Polizei konnte ihn jedoch wenig später festnehmen.

Nach Angaben der Verkehrsdirektion Süd (VD 42) befuhr der alkoholisierte Fahrer mit seinem Hyundai Tucson die Straße Kornweide. An der Einmündung zur Otto-Brenner-Straße fuhr er ungebremst auf das Fahrzeug eines 59-jährigen Mannes auf, der an einer rot zeigenden Ampel wartete.

Nachdem der 61-Jährige vom Unfallort geflüchtet war und in Richtung Otto-Brenner-Straße weiterfuhr, touchierte er zunächst einen Kantstein und kollidierte anschließend frontal mit einem VW Golf, der ebenfalls an einer roten Ampel wartete. Durch den Aufprall wurde der Golf des 70-Jährigen in einen BMW 530d einer 43-Jährigen sowie einen Toyota Yaris eines 33-Jährigen geschoben.

Im Anschluss an die Kollision flüchtete der Unfallverursacher zu Fuß. Dank einer großangelegten Fahndung, an der mehrere Funkstreifenwagen sowie der Polizeihubschrauber "Libelle" beteiligt waren, konnte der Mann jedoch schnell aufgegriffen und vorläufig festgenommen werden.

Bei den Verkehrsunfällen wurden neben den Fahrzeugführenden auch drei Mitfahrende (im Alter von 8, 8 und 69 Jahren) des VW Golf leicht verletzt und mussten zur ambulanten Behandlung in nahegelegene Krankenhäuser gebracht werden.

Die Unfallaufnahme wurde durch das Verkehrsunfall-Team der Verkehrsdirektion Innenstadt/West (VD 22) übernommen, welches auch Drohnentechnologie einsetzte, um die Unfallstelle zu dokumentieren. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem 61-Jährigen einen Wert von 1,73 Promille, weshalb eine Blutprobenentnahme angeordnet wurde.

Obwohl der Mann nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen wurde, dauern die Ermittlungen der Verkehrsdirektion Süd (VD 42) weiterhin an. Die Polizei hat außerdem seinen Pkw sichergestellt.