07.02.2026 14:39

Tödlicher Überfall in Hamburg-Eißendorf: Polizei sucht Zeugen

// IN KÜRZE

In der vergangenen Nacht wurde ein 24-jähriger Mann in Hamburg-Eißendorf bei einem Angriff von maskierten Tätern schwer verletzt und erlag später seinen Verletzungen im Krankenhaus. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen und sucht nach Zeugen, die Hinweise zum Vorfall geben können.

07.02.2026 | Quelle : Polizei Hamburg  |  Original: Zur Originalmeldung

In der Nacht vom 6. auf den 7. Februar 2026 kam es im Hamburger Stadtteil Eißendorf zu einem tragischen Vorfall, bei dem ein 24-Jähriger nach einem Überfall schwer verletzt wurde. Der junge Mann erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen, nachdem er von einer Gruppe maskierter Angreifer attackiert worden war. Die Polizei hat die Mordkommission (LKA 41) mit den Ermittlungen betraut und ruft Zeugen zur Mithilfe auf.

Den ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei zufolge traf sich das Opfer gegen 21:30 Uhr mit einem 23-jährigen Bekannten an der Bushaltestelle Eißendorfer Straße / Mehringweg. Während die beiden Männer durch den Stadtteil gingen, wurden sie plötzlich von fünf unbekannten, maskierten Männern angegriffen. Der 23-Jährige konnte dem Übergriff entkommen, während sein Begleiter zurückgelassen wurde.

Nach der Attacke versuchte der 23-Jährige verzweifelt, seinen Freund zu erreichen. Als er ihn schließlich im Bereich der Straße Göhlbachtal fand, war dieser bereits lebensgefährlich verletzt. Der 23-Jährige leistete sofort Erste Hilfe und alarmierte den Notruf. Die eingetroffene Rettungswagenbesatzung transportierte das Opfer unter Reanimation in ein Krankenhaus, wo es wenig später starb.

Eine sofort eingeleitete Fahndung mit über einem Dutzend Funkstreifenwagen und Diensthundeführern blieb bislang ohne Erfolg. Die Polizei konnte keinen Tatverdächtigen ausfindig machen und auch der genaue Tatort konnte nicht eindeutig lokalisiert werden. Die Ermittlungen dauern an und werden weiterhin von der Mordkommission in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft geführt.

Das Kriseninterventionsteam (KIT) des Deutschen Roten Kreuzes übernahm die psychosoziale Akutbetreuung der Zeugen und Angehörigen. Die Polizei Hamburg bittet nun um Mithilfe: Personen, die Verdächtiges beobachtet haben oder Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.