02.02.2026 11:27
Drei Maskierte versuchen Kiosk in Barmbek-Nord zu überfallen – Polizei sucht Zeugen// IN KÜRZE
In Hamburg-Barmbek-Nord kam es am 1. Februar 2026 zu einem versuchten Raubüberfall auf einen Kiosk. Die Täter forderten unter Vorhalt einer Schusswaffe Bargeld, flüchteten jedoch ohne Beute, als der Betreiber auf die Überwachungskameras hinwies. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise.
02.02.2026 | Quelle : Polizei Hamburg | Original: Zur Originalmeldung
Am Abend des 1. Februar 2026, gegen 21:35 Uhr, wurde ein Kiosk im Hamburger Stadtteil Barmbek-Nord Schauplatz eines versuchten Überfalls. Drei unbekannte Männer betraten den Kiosk und drohten dem 58-jährigen Betreiber mit einer Schusswaffe, um die Kasseneinnahmen zu fordern. Doch der Kioskbetreiber reagierte schnell und wies auf die Überwachungskameras hin, was die Täter zur Flucht ohne Beute veranlasste.
Das zuständige Raubdezernat (LKA 144) hat umgehend umfangreiche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet, die jedoch bislang keinen Erfolg brachten. Die Polizei kann die drei Männer wie folgt beschreiben: Der erste Täter wird als etwa 25 bis 30 Jahre alt, rund 180 cm groß und schwarz beschrieben. Er trug zur Tatzeit dunkle Kleidung. Der zweite Täter war deutlich kleiner, mit einer Größe von circa 160 cm und einer dünnen Statur, ebenfalls in dunkler Kleidung gekleidet. Der dritte Täter wird mit einem Alter von etwa 25 bis 30 Jahren, einer Größe zwischen 175 und 180 cm und dunkler Kleidung sowie einem Anglerhut beschrieben.
Die Polizei Hamburg bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Personen, die Hinweise zu den Unbekannten geben können oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei zu melden oder sich direkt an eine Polizeidienststelle zu wenden.
Die Ermittler sind sich bewusst, dass solche Vorfälle das Sicherheitsgefühl der Bürger beeinträchtigen können. Deshalb ist die Polizei bemüht, den Fall schnellstmöglich aufzuklären und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. „Wir nehmen jeden Überfall sehr ernst und setzen alles daran, die Verantwortlichen zu finden“, so ein Sprecher der Polizei.
Zusätzlich rät die Polizei den Kioskbetreibern und Geschäftsinhabern, in Überwachungstechnik zu investieren und Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, um sich und ihre Geschäfte besser zu schützen. Die Filmaufnahmen vom Überwachungssystem könnten möglicherweise entscheidende Hinweise auf die Identität der Täter liefern.
Die Polizei wird weiterhin intensiv an dem Fall arbeiten und hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung. Jeder Hinweis kann entscheidend sein, um die Täter zu fassen und weitere Überfälle zu verhindern.
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