06.10.2026 13:27

Festnahme eines Mordverdächtigen: 37-Jähriger nach tödlichem Messerangriff in Hamburg überstellt

// IN KÜRZE

Nach einem tödlichen Messerangriff auf einen 41-Jährigen in Hamburg-Marienthal wurde ein 37-jähriger Tatverdächtiger in der Türkei festgenommen. Die umfangreichen Ermittlungen der Mordkommission führten zur Identifizierung des Irakers, der mittlerweile nach Deutschland überstellt und in Untersuchungshaft genommen wurde.

06.10.2026 | Quelle: Polizei Hamburg  |  Original: Zur Originalmeldung  |  Teilweise mit KI erstellt

In den Abendstunden des 12. Februar 2026 kam es in Hamburg-Marienthal zu einem tragischen Vorfall, bei dem ein 41-jähriger Mann durch mehrere Messerstiche tödlich verletzt wurde. Der Tatort befand sich in der Hammer Straße, wo die Polizei umgehend Ermittlungen aufnahm.

Die Mordkommission (LKA 41) und die Staatsanwaltschaft Hamburg konnten durch die Befragung von Tatzeugen und die Auswertung von Videomaterial Hinweise auf einen tatverdächtigen 37-jährigen Mann aus dem Irak sammeln. Diese Ermittlungen führten schließlich zur Ausstellung eines internationalen Haftbefehls.

Der gesuchte Tatverdächtige wurde in der Türkei festgenommen, nachdem er dort aufgrund eines Verstoßes gegen Aufenthaltsbestimmungen kontrolliert wurde. Die türkischen Behörden arbeiteten eng mit den deutschen Stellen zusammen, was zu seiner schnellen Identifizierung und Festnahme führte.

Am vergangenen Freitag wurde der 37-Jährige nach Deutschland abgeschoben und direkt dem Untersuchungsgefängnis Hamburg überstellt, wo er nun in Untersuchungshaft sitzt. Die Staatsanwaltschaft hat bereits ein Verfahren gegen ihn eingeleitet, das sich weiterhin in der Phase der Ermittlungen befindet.

Die Polizei Hamburg warnt in ihrer Pressemitteilung davor, dass die Ermittlungen noch andauern und weitere Details des Falls möglicherweise im Laufe der Zeit ans Licht kommen könnten. Die Ermittler setzen auf die Unterstützung der Öffentlichkeit, um mögliche weitere Zeugen zu finden, die zum Hergang des Vorfalls beitragen können.

Für aktuelle Informationen und zukünftige Updates zur Entwicklung des Falls können Interessierte auch den WhatsApp-Kanal der Polizei Hamburg abonnieren.