12.06.2026 11:24
Massive Verkehrskontrollen in Hamburg: Über 800 Fahrzeuge überprüft – Dutzende Verstöße dokumentiert// IN KÜRZE
Am Donnerstag, den 11. Juni 2026, führte die Polizei Hamburg im Rahmen der Aktion "Mobil. Aber sicher!" umfangreiche Verkehrskontrollen durch. Insgesamt wurden 809 Fahrzeuge und 855 Personen kontrolliert, was zu zahlreichen Straf- und Ordnungswidrigkeiten führte.
12.06.2026 | Quelle : Polizei Hamburg | Original: Zur Originalmeldung
Im Hamburger Stadtgebiet führte die Verkehrsdirektion Ost (VD 3) am Donnerstag, den 11. Juni 2026, zwischen 06:00 und 22:00 Uhr eine umfassende Verkehrskontrolle durch. Unter dem Motto "Mobil. Aber sicher!" setzten fast 270 Einsatzkräfte mobile und stationäre Kontrollen mit einem besonderen Fokus auf Alkohol- und Drogenmissbrauch sowie Rotlichtverstöße um.
Die Kontrolle umfasste nicht nur Polizeikräfte aus Hamburg, sondern auch Unterstützung von der Schutz- und Wasserschutzpolizei, der Bundespolizei, dem Zoll sowie Beamten aus Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und Niedersachsen. In der Bilanz wurden insgesamt 809 Fahrzeuge und 855 Personen überprüft, was zu einer Vielzahl von rechtlichen Konsequenzen führte.
Die Polizei leitete in diesem Zusammenhang zahlreiche Verfahren ein: Neun Fahrer wurden wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt, vier Personen wurden wegen Fahren unter dem Einfluss berauschender Mittel zur Anzeige gebracht. Zudem gab es Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz und ein Urkundendelikt. Darüber hinaus wurden zehn weitere Straftaten festgestellt.
Die Anzahl der Ordnungswidrigkeiten war ebenfalls hoch. Insgesamt wurden 143 Fälle von Missachtung roter Ampeln, 105 Verstöße wegen verbotener Handynutzung sowie 53 Parkverstöße registriert. Auch Geschwindigkeitsüberschreitungen und Verstöße gegen die Anschnallpflicht fanden sich auf der Liste, die die Beamten erstellten. Ingesamt wurden 90 sonstige Ordnungswidrigkeiten dokumentiert.
Darüber hinaus stellten die Beamten 23 Mängelmeldungen aus, teilweise aufgrund nicht mitgeführter Dokumente oder technischer Mängel an Fahrzeugen. Für 19 Personen wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet, und 23 Fahrern wurde die Weiterfahrt vorläufig untersagt.
Ein besonders auffälliger Fall ereignete sich im Stadtteil Stellingen, wo ein Pedelec-Fahrer unter Verdacht des Fahrens unter dem Einfluss von Alkohol und Cannabis überprüft wurde. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,22 Promille, und der Drogenvortest verlief positiv auf THC. Die Beamten leiteten daraufhin ein Strafverfahren ein und untersagten dem 42-jährigen Fahrer die Weiterfahrt.
Ein weiterer Vorfall betraf einen 43-jährigen spanischen Fahrer, der bei einer Kontrolle einen gefälschten spanischen Führerschein vorlegte. Die Beamten beschlagnahmten das Dokument und leiteten Verfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung ein. Auch ein Fahrer, der an der Kennedybrücke gegen ein Rotlicht verstieß, wurde von einer Funkstreifenwagenbesatzung überprüft, was zusätzliche rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könnte.
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